ASCARI RACE RESORT

Meine pure Leidenschaft zwischen Himmel und Erde

Wer eine Passion für Geschwindigkeit hat, für den ist der Zugang zu einer privaten Rennstrecke wie dem Ascari Race Resort ungefähr so wie der Eintritt ins Paradies. Bei mir war es so, als ich hinter Ronda bei Kilometer 30,5 durch das doppelflügelige Holztor den Weg durch die Pinien bis zum Resort fuhr.

So ein Kribbeln im Bauch hatte ich das letzte Mal als ich in Las Vegas mein erstes Rennen im Kart fuhr – und das liegt schon einige Jahre zurück. Natürlich steigt das Adrenalin, man atmet tief ein in der Erwartung auf das, was gleich kommt. Das Resort ist eine außergewöhnliche Luxus-Oase, ein Refugium, das architektonisch im Einklang mit der umgebenden Natur gebaut wurde. Das elitäre Clubhaus im andalusischen Stil thront etwas erhöht über dem Parkplatz.

Kaum bin ich hier, fühle ich mich bereits privilegiert. Nicht nur wegen des einmaligen Ambientes, der Nonchalance der Eleganz, die einen hier direkt einfängt. Der State-of-the-Art-Racetrack bringt unweigerlich Emotionen und tolle Erinnerungen in mir auf! Einmal hatte ich das absolute Vergnügen gegen den Hollywood-Schauspieler Christian Oliver ein privates Rennen zu fahren. Oliver spielt im Film „Speed Racer“ den Bösewicht Snake Oiler – und ich dachte wirklich, dass er rasante Autorennen fährt. Dann stellte sich heraus, dass er noch nie in einem echten Rennauto gesessen hatte, denn alles wurde vor dem Bluescreen gedreht! Wer das Rennen hier gewonnen hat muss ich ja wohl nicht extra erwähnen ... Christian wollte Revanche wenn er wieder in Europa ist.

Ich kann es kaum erwarten in den Rennanzug zu schlüpfen, den Helm aufzusetzen und ins Rennauto zu steigen. Ich will das Gaspedal voll durchtreten, die Geschwindigkeit spüren. Raus aus der Boxengasse, raus auf die Piste! Zunächst geht es leicht bergauf zur ersten Linkskurve, nach der Senna S kommt die erste Rechtskurve. Die Strecke erfordert volle Konzentration, über Berg und Tal ist sie teilweise unübersichtlich mit überhöhten Kurven – hier kommt definitiv Nordschleifen-Feeling auf! Spätestens in der Brundle-Schikane ist aber die nervliche Anspannung weg und ich fühle mich wie ein Vogel, der aus dem Käfig befreit wurde. Auf der Geraden kann mich nichts mehr stoppen, der Geschwindigkeitsrausch ist unbeschreiblich. Klarer Vorteil für mich wegen der Streckenkenntnis. Nicht dass es einfach ist – oh nein. Die Faszination ist immer wieder die Gleiche: In jeder neuen Runde will ich ans Limit, riskiere etwas mehr. Ich will besser werden – bessere Rundenzeiten erreichen!

Jumpin‘ Jack Flash! Die Petit Eau Rouge geht steil nach oben, gleich nach der Sebring- und Spa-Kurve muss ich aufpassen, später bremsen auf dem Weg zur Laguna und den Schwung mit hinein auf die Gerade nehmen, bis zur langgezogenen KZ1-Rechtskurve, an der Boxengasse vorbei!

Schon einige Male bin ich in den Ascari-Genuss gekommen, was auch daran liegt, dass ich an der Costa del Sol zu Hause war. Der Trip vom Strand in Estepona oder Marbella nach Ronda dauert nicht lange. Von 0 auf 1.000 Meter in 55 Minuten, wenn wir schon bei Geschwindigkeit und Zahlen sind.

Jedes Mal aufs Neue bekomme ich aber dieses magische Gefühl, das ich bereits beim ersten Mal hier hatte: Maybe this time – vielleicht breche ich gerade heute meinen Streckenrekord!

In der ersten Runde denkt man immer: Das geht nicht gut. Ein paar Runden später ist man bereits in einem unglaublichen Rhythmus, wird immer schneller – und plötzlich packt einen die Strecke und man will es unbedingt wissen. Man baut Hemmschwellen ab, weil man sich sicherer fühlt. Doch hier ist die Konzentration das A und O. Wer glaubt, einfach mal so sein Auto am Limit zu fahren, erkennt schnell, dass das nicht ohne Training und entsprechendes Coaching geht.

Wenn ich in ein Rennauto steige, dann ist für mich die Geschwindigkeit nicht alles. Ich will Spaß haben, meine Grenzen austesten, vielleicht sogar meine Grenzen überwinden. Bei Tempo 250 km/h und darüber muss man sich aber auf die Sicherheit verlassen. Das fängt beim Auto an und hört an der Rennstrecke nicht auf. Vor einigen Jahren habe ich Markus Gedlich im Kempinski Hotel in Estepona kennen und schätzen gelernt. Denn er kümmert sich um all diese Dinge, die einem den Spaß an der schönen Sache verderben können: vom sicheren Transport des eigenen Autos zur Rennstrecke, der Wartung und Betankung, Streckensicherheit und dem Catering bis zum Rennanzug und Helm, den man bei ihm mieten kann.

Man kann nicht ins Auto steigen und einfach nur hoffen, dass alles gut geht.

Jackie Weiss

Nicht von ungefähr ist Markus Gedlich ein langjähriger Partner von Ascari. Seine Qualitätsansprüche sind hoch, sein fahrerisches Können und Coaching auf höchstem Niveau. Er hat das Gespür für Auto, Strecke und Fahrer quasi in die Wiege gelegt bekommen (sein Vater war Profirennsportler). Klaas Zwart hat an sich selbst und sein Ascari Resort die exakt gleichen Ansprüche gesetzt, als er die außergewöhnliche Rennstrecke in Ronda gebaut hat. Zwar hat Klaas Zwart seine Rennstrecke so gebaut, dass man hier sogar GP2-Boliden fahren kann, doch könnte man als Ungeübter auch leicht sein geliebtes Auto in Kleinteile zerlegen.

Immerhin ist es eine GP-Strecke über 5,4 Kilometer mit 26 teils sehr kniffligen Kurven – einfach fantastisch. Die Strecke ist hart und technisch zu fahren, speziell wenn man zum Beispiel mit einem Formel-1-Auto unterwegs ist (auch das kann man hier mieten!). Manche Kurven sind sehr schnell, bei den langsamen muss man voll fokussiert bleiben. Das ist schwierig – man muss es einfach erleben! Und ja, man muss auch den Mut dazu haben die Strecke und sein Limit voll auszutesten. Bei allem Mut darf man allerdings nicht den Respekt vor den Boliden, der Geschwindigkeit, der Strecke verlieren. Man kann nicht ins Auto steigen und einfach nur hoffen dass alles gut geht.

Jackie Weiss

Geboren 1991 in Deutschland, aufgewachsen in Südspanien und in den USA

Seit ihrem 14. Lebensjahr fuhr sie regelmäßig nach der Schule auf dem einzigen Outdoor-Racetrack in Las Vegas. Zum Formel BMW USA Talentcup wurde sie als einziges Mädchen mit 39 Jungs angenommen. 2007 startete sie mit nur 16 Jahren in Europa ihre Formel-Auto-Erfahrung in kleineren Rennserien. Später begann sie als Motorsportjournalistin regelmäßig die Formel 1 zu begleiten. Bereits während ihrer aktiven Rennzeit hat sie sich für Hilfsprojekte engagiert: Sie unterstützte u.a. Zwerg Nase (ein Behindertenhaus für Kinder in Wiesbaden) und das Project Lingamma (mit Dr. Aslani in Bangalore, Indien). Für ihr Engagement bei Zwerg Nase wurde sie vom ZDF mit dem goldenen Tabaluga von Peter Maffay geehrt.

So was klappt nicht. Um ins Ascari Race Resort als Otto Normalverbraucher hineinzukommen braucht es einen „man in the middle“. Das ist Markus Gedlich. Er macht es möglich den Ascari Race Track als Nicht-Clubmitglied zu erleben. „Wir kennen uns nun schon einige Jahre, Markus. Sag mir doch mal, welches deine Lieblingsrennstrecke ist und warum.“ „Die Antwort muss ich zweiteilen. Meine Lieblingsrennstrecke ist die Nordschleife in all ihrer Schönheit, Flüssigkeit und Komplexität. Dort zu fahren, ist ein virtuoses Gesamtkunstwerk, das einmalig ist. Zweigeteilt deshalb, weil der Nordschleife die Härte abgeht, die man beim Fahren von Sprintrennen findet. Das Feilen um Hundertstel finde ich ähnlich faszinierend wie die Nordschleife mit ihrem eher Langstreckencharakter. Von den Sprintstrecken her finde ich Spa extrem gut, weil sie so schnell ist. Aber auch Portimao oder Valencia sind da sehr gut. Den besten Kompromiss aus Sprintstrecke und Virtuosität hat für mich Ascari. Das ist die eierlegende Wollmilchsau.“

Tja, das ist es. Wenn man die Herausforderung sucht, sein Limit testen will, ob als Amateur, Profi, allein oder mit Freunden, für den sind Trackdays im Ascari Resort ideal.

Denn was nützt der tollste Flitzer, wenn man ihn nicht gefahrlos – und ohne ein Ticket wegen Geschwindigkeitsüberschreitung zu kassieren – ausfahren kann?

In der Regel trifft man zusammen mit Gedlich bei den Trackdays auf echte Race-Enthusiasten wie mich: People mit einem Faible für Geschwindigkeit. Dabei geht‘s immerum das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Um das optimale Ergebnis zu bekommen muss man erst mal kapieren wie die Technik funktioniert. Das Auto in den Kurven beherrschen, wissen, wann der ideale Bremspunkt ist und wie man den Schwung aus der Kurve mitnimmt, immer sicherer wird ... Das ist es!

In der digitalen Auswertung der Runden direkt nach einem Lauf hat man den gewünschten Effekt: Man erinnert sich noch an die Runde, die einzelnen Passagen – und kann so die Analyse des Instructors direkt umsetzen. „Markus, was interessiert dich am Rennfahren und insbesondere am Coaching am meisten?“

„Das unbedingte Denken in Zielen. Als Rennfahrer willst du das Rennen gewinnen und tust dafür alles. Das Gefühl, es zusammen mit deinem Team geschafft zu haben, kannst du durch nichts auf der Welt toppen. Beim 1:1-Coaching® ist es ähnlich – du bleibst den ganzen Tag lang oder über das gesamte Coaching-Programm hinweg ganz dicht bei deinen Zielen und lässt sie nicht aus den Augen. Wenn dein Schüler sein Ziel erreicht oder übertrifft, dann ist das ganz ähnlich wie ein Rennsieg. Coaching ist eine sportliche und teamorientierte Angelegenheit und das finde ich sehr reizvoll.“

Nägel mit Köpfen in nur einem Tag: Das 1:1-Coaching® macht es möglich, sich am Ende des Tages als Sieger zu fühlen!

„Wenn ein Anfänger gecoacht wird, wie lange braucht er in der Regel um die Ascari-Rennstrecke zu beherrschen, um eine einigermaßen gute Rundenzeit hinzulegen?“

„Die Erfahrung zeigt, dass wir einen durchschnittlich talentierten Piloten in nur einem Tag dahin bringen, dass er die Strecke zügig, sicher und sehr gut reproduzierbar fährt. Danach braucht er in der Regel zwei bis drei weitere Tage, um so traumwandlerisch und schnell zu fahren, wie er es von einfachen Strecken her vielleicht kennt.

In dieser Phase verfestigen sich die Lernprozesse und die Abläufe gehen in Automatismen über, der Coaching- Anteil wird etwas reduziert.“

„Was ich dich schon immer mal fragen wollte: Siehst du nach deiner Erfahrung Unterschiede beim 1:1-Coachen zwischen Mann und Frau?“

„Nein und ja. Nein, weil alle Menschen die Dinge auf ähnliche Art lernen – man beginnt bei gröberen Strukturen und lernt immer feinere Muster. Die Unterschiede liegen eher in der Herangehensweise. Während Männer oft sehr forsch zu Werke gehen und sich damit zunächst selbst viel verbauen, nähern sich Frauen eigentlich immer dem Limit von unten und haben dadurch manchmal schnellere Erfolgserlebnisse.“

Klaas Zwart hat die Rennstrecke nach internationalen, legendären Layouts berühmter Grand-Prix-Strecken gebaut. Und zwar ursprünglich nicht für unsereins, sondern lediglich für sich und seinen Sohn. Also nur so zum Spaß für die beiden. Viel zu schade, denke ich. Viel zu schade, da nicht nur die First-Class-Kulisse mit dem Clubhaus einzigartig ist, sondern diese Rennstrecke jeden inspirieren muss, der nur irgendwie mit Autos und Geschwindigkeit zu tun hat. So let me get right to the point: Hier hat man Spaß und verbringt eine gute Zeit mit Freunden. Eigentlich will man ja gar nicht mehr weg. Wie gesagt: Man ist hier in einem Club, also unter sich ;)


Trackdays sind die elegant-exklusive Art, eine Profi-Rennstrecke einmal selbst zu erfahren. Komplettpakete im Ascari Race Resort und auch auf Strecken in Deutschland können unter anderem über Gedlich Racing gebucht werden. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch limitiert. www.gedlich.com