Wenn es um die Füße geht, ist komplex gar kein Ausdruck. 26 Knochen, 27 Gelenke, 32 Muskeln und Sehnen, 107 Bänder und 1.700 Nervenenden – pro Fuß wohlgemerkt. Sie sind der meistbeanspruchte Teil unseres Körpers.

Im Laufe unseres Lebens tragen unsere Füße uns insgesamt etwa 130.000 Kilometer. Eine Strecke, die rund drei Mal um die Erde führt. Und dabei werden die Füße meist sträflich vernachlässigt. Menschen, die von Berufs wegen auf ihre Füße angewiesen sind, gehen natürlich besser mit diesen Wunderwerken der Natur um. Deshalb schließen so manche Topstars auch teure Versicherungen ab, um ihr Arbeitsgerät – den Fuß – im Falle einer Invalidität gut abgesichert zu wissen. Seinerzeit ließ Real Madrid für Cristiano Ronaldo eine Versicherungssumme von umgerechnet 212 Millionen Euro festschreiben. Allerdings war nicht nur der Fuß, sondern gleich das ganze Bein versichert. Ein Schnäppchen, denn den Vogel in Sachen Versicherung schoss Mariah Carey 2006 ab, die gerade einen vermutlich recht lukrativen Werbevertrag bei Gillette unterschrieben hatte. Vor Beginn ihrer USA-Tournee versicherte sie ihre Beine für knapp eine Milliarde Dollar. Ein guter PR-Gag.

212 Millionen Euro: Das ist die Versicherungssumme, die von Real Madrid für die Beine von Cristiano Ronaldo seinerzeit festgeschrieben wurde.

Wäre die Versicherungssumme fällig geworden, hätte die US-Sängerin davon ganz locker die Sneaker von Michael Jordan ersteigern können. Die Nike Air Jordan 12 „Flu Game“ trug der Basketballer im NBA-Finale 1997, das er trotz schwerer Grippe bestritt und gewann. Bei einer Auktion erreichten die berühmten Treter schwindelerregende 104.765 US-Dollar.

Aber für gute Schuhe lohnt es sich ja bekannterweise schon, mal ein paar Euro mehr auszugeben. Wäre da nicht das lästige Anprobieren. Wenn man bedenkt, dass die Füße rund 90.000 Schweißdrüsen haben, die die Temperatur regeln und Schlackstoffe ausscheiden, beneidet man die Schuhverkäufer nicht gerade. Aber zum Glück gibt es da heute spannende neue Möglichkeiten. Einfach den Fuß mit einem Spezialgerät einscannen und auf einem 3D-Drucker ausdrucken und ab ins Lieblingsschuhgeschäft – oder in der Zukunft den Scan im Onlineshop hochladen. Science-Fiction? Ganz und gar nicht!

Die Entwickler von Virtual Media (VIME) haben die entsprechende Technik schon einsatzbereit. Auch mit einem Ganzkörperscanner lassen sich fantastische Dinge machen. Stellen Sie sich vor, Sie gehen regelmäßig ins Fitnessstudio, lassen sich dort nach jeder Trainingseinheit scannen und Sie bekommen eine absolut präzise Übersicht, an welchen Stellen Sie Fortschritte machen.

Mit der 3D-Content-Visualisierung ist alles möglich und sogar Bücher werden zum Leben erweckt. Willkommen bei Buch 4.0. Lesen ist ein haptisches Erlebnis, das man nicht missen möchte. Das Cover spielt eine wichtige Rolle. Auf den ersten Blick soll der Leser angesprochen werden: Kauf mich! Für die Gestalter besteht die Herausforderung darin, potenzielle Käufer neugierig darauf zu machen, welche neue Welt sich zwischen den beiden Buchdeckeln verbirgt. Mit der VIME-Technologie können Verlage in Ruhe ausprobieren, wie das Cover wirkt, bevor das Buch tatsächlich gedruckt wird.

Also nicht nur Füße oder den Körper, man kann im Grunde alle Dinge scannen und per 3D-Modell abbilden – Möbel zum Beispiel. Im Gegensatz zum eindimensionalen Foto kann 3D die Gegenstände lebendig erscheinen lassen. Das Spiel von Licht und Schatten wird auf dem Tablet, Smartphone und Co. erlebbar. Jede Naht sticht ins Auge, Oberflächen wie Leder behalten ihre Struktur. Und selbstverständlich kann man so mit dem Smartphone/ Tablet durch die Wohnung spazieren und das Möbelstück probeweise an unterschiedlichen Orten platzieren.

Virtual und Augmented Reality (VR/AR) machen es möglich. Die Technik dahinter ist komplex, die Nutzung ganz einfach. Aber auch bei unseren Füßen denken wir nicht darüber nach, welche Gelenke, Muskeln, Sehnen und vieles mehr zusammenspielen müssen, um ein paar Schritte zu machen.

VIME TIME

Fußnoten

Was in einer Zukunftswerkstatt morgen gemacht wird, kann man eigentlich heute noch nicht sagen. So ist das auch bei VIME. In der Unternehmensgeschichte hat sich schon so einige Male der Schwerpunkt verändert – aber immer sind spannende Dinge entstanden. Mit großer Leidenschaft geht das Spezialistenteam an die Aufgabenstellungen seiner Kunden heran. Was dabei entsteht, ist immer außergewöhnlich. VIME hat sich die kreative Unterstützung seiner Kunden bei der digitalen Transformation auf die Fahne geschrieben und entwickelt dafür innovative Lösungen.

 

Wie zum Beispiel die einzigartige Technik, mit der Druckobjekte wie Bücher und Magazine noch vor der Drucklegung in 3D visualisiert werden. Dabei können hunderte von verschiedenen Veredelungsmöglichkeiten originalgetreu simuliert und betrachtet werden. AR und VR sind eine Spezialität von VIME, aber was dort morgen und übermorgen entwickelt wird? Wer weiß das schon – so ist das halt bei einer Zukunftswerkstatt.

               

Zeigen, was geht. Bei Büchern und Zeitschriften hunderte Veredelungsmöglichkeiten auf der Basis von Druckdaten vorab online simulieren.

Willkommen in der virtuellen Welt. Komplexe „Körper“, wie zum Beispiel Möbel, Armaturen und Geräte dreidimensional umsetzen und fotorealistisch für alle Anwendungen nutzbar machen. Und das Ganze auch noch per App in den eigenen vier Wänden platzieren.

Print erlebbar machen. Wir entwickeln Augmented-Reality- Anwendungen, die Magazine, Kataloge und andere Printobjekte in eine andere Dimension führen und echte Mehrwerte schaffen.

„Als Leiter der Produktlinie Bücher kann ich bei Mohn Media inzwischen auf eine langjährige und ereignisreiche Zeit zurückblicken, in der ich die Weiterentwicklung vieler neuer Ideen miterleben durfte. Doch das, was unser junges Team mit VIME auf die Beine gestellt hat, ist für mich etwas ganz Besonderes und wirklich bemerkenswert.

Mit VIME bieten wir Entscheidern und Experten aus der Verlagsbranche aber auch aus dem Möbel-, Sanitär und Werkzeugbereich hochentwickelte sowie zukunftsfähige Lösungen an, die unsere Kunden unter anderem bei der digitalen Transformation begleiten. Dabei schlägt unser Team stets eine faszinierende und spannende Brücke zwischen der realen und virtuellen Welt, die sowohl den Markt als auch unsere Kunden begeistert. Es ist schön zu sehen, dass wir mit VIME den richtigen Weg eingeschlagen haben und entspannt in die digitale Zukunft blicken können.“

Theo Löchter, Leiter Produktlinie Bücher